Osterkekse

Die meiner Meinung bekannteste Methode Butterplätzchen Teig herzustellen ist die 1-2-3 Methode. Das heißt 1 Teil Zucker, 2 Teile Butter und 3 Teile Mehl.
Also zum Beispiel 100 g Zucker, 200 g Butter und 300 g Mehl.
Diese Methode hat den Vorteil, dass der Teig nicht so sehr bröselt und sich so leichter verarbeiten lässt.

Eine andere Methode leckere Kekse zu machen ist die 2-1-0,5 bzw. 1-2-4 Methode. Diese Methode hat den Vorteil, dass weniger Zucker und Butter verwendet wird. Diese Zuckermenge ist meiner Meinung vollkommen ausreichen, vor allem wenn man die Kekse anschließen mit Marmelade oder ähnlichem füllt. Da die Buttermenge auch etwas weniger ist, kann es sein, dass man zuerst das Gefühl hat, dass die einzelnen Teigbrösel einfach nicht zu einer Teigkugel zusammenhalten, aber das gibt sich nach einer kurzen Zeit Teig kneten wieder.

Pro ca. 50 g Zucker habe ich 1 Eigelb benutzt.
Also zum Beispiel bei 100 g Zucker 2 Eigelbe.
Ich habe bei meinen Keksen 500 g Mehl 250 g Butter und 125 g Zucker, sowie 3 (kleine)Eigelbe benutzt.

Außerdem: Salz + n.B Backpulver, Vanille, Zitronenabrieb

Zubereitung:
1. Die Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz verrühren.(+ evtl. Vanille o. Zitronenabrieb)
2.Eigelb(e) einrühren .
3. Mehl (+ evtl. Backpulver) unterkneten und den Teig zu einer Kugel formen. Die Kugel etwas flach drücken.
4. Den Teig für mind.(!) eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Am besten aber über Nacht, damit sich der Zucker auflösen kann.
5. Vor dem Verarbeit den Teig ganz kurz durchkneten. ( Der Teig sollte nicht zu warm werden, sonst lässt er sich nicht mehr gut Ausrollen.)
6. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.(5 mm dick) Super eignet sich auch eine Silikonmatte dann braucht man (fast) kein Mehl und so werden die Kekse nicht zu trocken.
7. Gewünschte Formen ausstechen oder ausschneiden.
8. Die Kekse auf einem Backblech mit Backpapier bei 190°(Umluft 170°) im vorgeheizten Backofen je nach Größe 5-10 Minuten backen. Unbedingt die Kekse beobachten! Wenn der Rand der Kekse leicht bräunlich wird, ist meiner Meinung nach der optimale Zeitpunkt die Kekse aus dem Ofen zu holen.
9. Die Kekse abkühlen lassen und nach Lust und Laune dekorieren.

Für die Kekse rechts oben im Bild habe ich jeweils zwei Eiform Kekse mit etwas Lemon Curd (kann man entweder kaufen oder selber machen) gefüllt. In dem einem Keks habe ich vor dem Backen mit einem kleinem Kreisausstecher ein kleines Loch hineingemacht. Anschließend kam oben drauf noch ein Guss aus Zitronensaft und Puderzucker. Wem das ganze zu sauer ist, der kann auch für den Guss Wasser oder Milch benutzen.

Für die Kükenkekse habe ich den Puderzuckerguss mit gelber Lebensmittelfarbe eingefärbt.

Die Schäfchenkekse hab ich zuerst mit dem Puderzuckerguss bestrichen und anschließend – damit das Schäfchen nicht friert – mit Kokosraspeln bestreut.
Auch süß: unter einer kleiner Schäfchenherde ein schwarzes Schaf verstecken. Dafür den Keks mit Schoki bestreichen und als Fell habe ich Schokostreusel benutzt.

Für das „Frohe Ostern“ Schaf habe ich mit etwas Puderzuckerguss weißen Fondant draufgeklebt und mit Lebensmittelstiften die gewünschte Botschaft draufgeschrieben.

Die anderen Ostereier einfach nach Lust und Laune mit Punkten, Strichen, Streuseln und co. verzieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!
eure Isabella

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